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Fluggastrecht

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Flugverspätungen oder Flugausfälle sind schon längst keine Ausnahme mehr. Allein im Jahr 2018 sind schätzungsweise 14.000 Flüge ausgefallen oder waren extrem verspätet. Die sich daraus ergebende Summe von Entschädigungszahlungen, die dem Reisenden gemäß EU-Fluggastrechteverordnung 261/2004 zustehen, belaufen sich auf über 720 Millionen Euro. Die Verordnung, die 2005 in Kraft trat, hat das Ziel, die Rechte der Fluggäste innerhalb der Europäischen Union zu intensivieren.

Laut der EU-Fluggastrechteverordnung haben Sie in den folgenden Fällen als Fluggast einen Anspruch auf Entschädigung für den erlittenen Zeitverlust:

  1. Ihr Flug hatte mindestens drei Stunden Verspätung am Zielort
  2. Sie haben Ihren Anschlussflug verpasst
  3. Ihr Flug wurde in einem Zeitraum von zwei Wochen vor Abflug annulliert

Die EU-Fluggastrechteverordnung definiert eindeutig, welche Entschädigungen Fluggäste bei Flugannullierung, Nichtbeförderung und Flugverspätung bis zu drei Jahre rückwirkend von Fluggesellschaften erwarten können.

Betroffene erhalten demnach bis zu 600 Euro pro Flug – abhängig von der Länge der Flugstrecke.

Über den unsere Seite können Sie ganz einfach Ihren Fall schildern und bereits Unterlagen hochladen. Unsere Kooperationsanwälte überprüfen Ihren Fall innerhalb kürzester Zeit kostenlos und melden Ihre Ansprüche gegenüber der Fluggesellschaft an. Hier sehen Sie, welche Möglichkeiten wir Ihnen bieten, um Ihr Recht durchzusetzen. Unsere Provision beträgt 25%, bzw. 35% bei der Option Cash-Sofort Auszahlung.

Ihr Nachteil liegt klar auf der Hand: Die Fluggesellschaften kennen die genannte EU-Fluggastrechteverordnung auch und versuchen selbstverständlich, Auszahlungen an Geschädigte zu vermeiden. Dabei wird Geschädigten teilweise gar nicht geantwortet oder (unrechtmäßig) auf außergewöhnliche Umstände verwiesen.

Nicht jeder kennt seine Rechte genau oder besitzt das Durchhaltevermögen und die Expertise, sich gegen hartnäckige Fluggesellschaften durchzusetzen.

CheckdeinRecht hat es sich zum Ziel gesetzt, Ihre Ansprüche gegenüber den Fluggesellschaften durchzusetzen und eine Ausgleichszahlung für Sie zu erwirken, denn die Statistiken sprechen für sich.

Die EU-Fluggastrechteverordnung gilt allerdings nicht bei allen Flugreisen. Das bedeutet, dass Sie Ihre Ansprüche nicht automatisch für jeden Flug geltend machen können. Sofern Ihr Flug nicht innerhalt der Europäischen Union durchgeführt wird, findet die EU-Fluggastrechteverordnung in der folgegenden Fällen Anwendung:

  • Ihr Flug startet aus einem Mitgliedsstaat der EU
  • Sie fliegen mit einer Fluggesellschaft, welche ihren Sitz in der EU hat, aus einem Nicht-EU-Staat in einen EU-Staat
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Erhalten Sie Ihr Gepäck nach einem internationalen oder EU-Flug beschädigt zurück, sollten Sie folgende Schritte beachten:

  1. Melden Sie den Schaden am besten noch vor Ort am Flughafen. Ist Ihnen dies nicht möglich oder bemerken Sie den Schaden erst zu Hause, so haben Sie 7 Tage Zeit den Schaden zu melden. Die 7-Tages-Frist beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem Sie ihr Gepäck in Empfang nehmen. 
  2. Wenn Sie den Verlust persönlich melden, werden Sie wahrscheinlich aufgefordert ein Schadenformular (Property Irregularity Report) auszufüllen. Bei manchen Airlines erhalten Sie diese Formulare auch online. 
  3. Bewahren Sie in jedem Fall Ihre Bordkarte und die Scheine für das Gepäck auf. Haben Sie Ihre Bordkarte nicht mehr in Besitz, so schauen Sie nach einem anderen Dokument, welches Ihre Buchungsnummer aufweist. 
  4. Lassen Sie Ihre Koffer, wenn möglich untersuchen, sodass diese repariert oder ersetzt werden können. Wir empfehlen dies noch am Flughafen zu tun. Die Airline entscheidet dann, ob Ihr Gepäck repariert oder ersetzt wird. Gegebenenfalls erhalten Sie eine Entschädigung.
  5. Machen Sie bei Ihrer Fluggesellschaft eine Forderung hinsichtlich des beschädigten Gepäcks geltend. Die Airlines reagieren darauf unterschiedlich. Möglicherweise weist sie sogar jegliche Verantwortung von sich. Daher ist es für Sie erforderlich nachzuweisen, dass die Fluggesellschaft die Verantwortung für den Schaden trägt. 

Nicht selten kommt es vor, dass das Gepäck nicht zeitgleich mit seinem Eigentümer am Flughafen ankommt. Befolgen Sie nachfolgende Schritte, wenn Ihr Gepäck verspätet ist:

  1. Benachrichtigen Sie Ihre Fluggesellschaft umgehend, dass Ihr Gepäck nicht angekommen ist. Wir empfehlen, die Airline zu informieren solange Sie noch am Flughafen sind.
  2. Wenn Sie den Verlust persönlich melden, werden Sie wahrscheinlich aufgefordert ein Schadenformular (Property Irregularity Report) auszufüllen. Ihnen wird zugleich eine Dateireferenznummer für Ihren Fall erteilt. Bewahren Sie das Schadenformular über das verspätete Gepäck sowie die Dateireferenznummer auf.
  3. Bewahren Sie in jedem Fall Ihre Bordkarte und die Scheine für das Gepäck auf. Haben Sie Ihre Bordkarte nicht mehr in Besitz, so schauen Sie nach einem anderen Dokument, welches Ihre Buchungsnummer aufweist. 
  4. Mit der Dateireferenznummer können Sie bei vielen Airlines Ihr Gepäck online verfolgen. Mit diesem Tracking-Tool sollten Sie einschätzen können, wann Ihr Gepäck nachkommt.
  5. Müssen Sie Gegenstände, die sich in Ihrem Koffer befinden ersetzen, bewahren Sie die Belege über den Kauf auf. Dies gilt vor allem für notwendige Gegenstände, auf die Sie nicht tagelang verzichten können, bspw. Hygieneartikel. Diese Ausgaben können Ihnen erstattet werden, sobald Sie eine Forderung stellen.
  6. Ist Ihr Gepäck wieder in Ihrem Besitz, können Sie einen Antrag bei Ihrer Fluggesellschaft einreichen. Dazu haben Sie bei den meisten Airlines 21 Tage ab dem Zeitpunkt des Erhalts Zeit. Erkundigen Sie sich online nach dieser Frist. In diesem Antrag sollten Sie die Entschädigung aller notwendigen Ausgaben fordern (siehe Schritt 5). Auch die dazugehörigen Belege müssen innerhalb der Frist eingereicht werden.

Ist ihr Koffer bei Inlandsflügen innerhalb der Vereinigten Staaten verloren gegangen, sollten Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Melden Sie den Gepäckverlust bevor Sie den Flughafen verlassen. Unter Umständen können Sie dies auch noch später tun, jedoch variieren die Richtlinien der unterschiedlichen Fluggesellschaften. Prüfen Sie deshalb vorher die Vorschriften Ihrer Fluggesellschaft online.
  2. Wenn Sie den Verlust persönlich melden, werden Sie wahrscheinlich aufgefordert ein Schadenformular (Property Irregularity Report) auszufüllen. Bei manchen Airlines erhalten Sie diese Formulare auch online. Ihnen wird zugleich eine Dateireferenznummer für Ihren Fall erteilt. Bewahren Sie das Schadenformular über das fehlende Gepäck sowie die Dateireferenznummer auf.
  3. Bewahren Sie in jedem Fall Ihre Bordkarte und die Scheine für das Gepäck auf. Haben Sie Ihre Bordkarte nicht mehr in Besitz, so schauen Sie nach einem anderen Dokument, welches Ihre Buchungsnummer aufweist. 
  4. Stellen Sie eine Liste mit dem genauen Inhalt des verlorenen Gepäcks zusammen. Dabei ist es sehr hilfreich, wenn Sie Belege und Fotos über die verschiedenen Gegenstände haben. Müssen Sie Dinge, die sich in Ihrem Koffer befinden, ersetzen, bewahren Sie die Belege über den Kauf auf.
  5. Machen Sie bei Ihrer Fluggesellschaft eine Forderung hinsichtlich des Gepäckverlustes geltend. Die Airlines reagieren darauf unterschiedlich. Möglicherweise weisen sie sogar jegliche Verantwortung von sich. Daher ist es für Sie erforderlich nachzuweisen, dass die Fluggesellschaft die Verantwortung für den Verlust trägt. 

Ist Ihr Koffer bei internationalen Flügen oder EU-Flügen verloren gegangen, sollten Sie folgende Schritte befolgen:

  1. Wenn Sie den Verlust persönlich anmelden, werden Sie wahrscheinlich aufgefordert ein Schadenformular (Property Irregularity Report) auszufüllen. Ihnen wird zugleich eine Dateireferenznummer für Ihren Fall erteilt. Bewahren Sie das Schadenformular über das verlorene Gepäck sowie die Dateireferenznummer auf.
  2. Nach 21 Tagen, ab dem Zeitpunkt an dem das Gepäck hätte ankommen sollen, gilt Ihr Gepäck als verloren gegangen. Gibt Ihre Fluggesellschaft zu, dass das Gepäck verloren gegangen ist, gilt dies natürlich bereits früher.
  3. Müssen Sie Gegenstände, die sich in Ihrem Koffer befinden, ersetzen, bewahren Sie die Belege über den Kauf auf. Dies gilt vor allem für notwendige Gegenstände, auf die Sie nicht tagelang verzichten können, bspw. Hygieneartikel. Diese Ausgaben können Ihnen grds. erstattet werden, sobald Sie eine Forderung stellen.
  4. Stellen Sie eine Liste mit dem Inhalt des verlorenen Gepäcks zusammen. Dabei ist es sehr hilfreich, wenn Sie Belege über die verschiedenen Gegenstände haben.
  5. Machen Sie bei Ihrer Fluggesellschaft eine Forderung hinsichtlich des Gepäckverlustes geltend, fügen Sie sämtliche Belege über den Inhalt des Koffers sowie Belege über die Ausgaben, die durch den Verlust des Gepäcks entstanden sind, bei.

Wie reagieren Sie am Besten, wenn der Albtraum wahr wird und Ihr Koffer spurlos verschwunden ist?

Zuerst einmal Ruhe bewahren. Möglicherweise ist Ihr Gepäck auf dem falschen Transportband gelandet. Schauen Sie vorsichtshalber nach, ob auf den benachbarten Transportbändern Ihr Koffer seine Runden dreht. Ist dies nicht der Fall, melden Sie sich am „Lost and Found-Gepäckschalter“. Melden Sie dort den Verlust und zeigen Sie gegebenenfalls Ihre Gepäckregistrierungsnummer vor. Kann der Koffer daraufhin nicht aufgefunden werden, benachrichtigen Sie umgehend Ihre Fluggesellschaft.

Oftmals werden die notwendigen Hygieneartikel kostenfrei zur Verfügung gestellt. Außerdem werden nicht selten die Kosten neuer „Ersatzkleidung“ erstattet. Bewahren Sie also unbedingt die Belege auf, wenn Sie beispielsweise notwendige Kleidungsstücke kaufen. Diese müssen innerhalb von 21 Tagen bei Ihrer Airline eingereicht werden.

Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, wenden Sie sich an Ihren Reiseveranstalter. Je nach Dauer des Gepäckverlusts kann Ihnen eine Erstattung der Reisepreisminderung in Höhe von 5 – 30 % des Tagesreisepreises zustehen.

Wurde das Gepäck nach fünf Tagen noch nicht aufgefunden, erhalten Sie ein Formular von der Fluggesellschaft. Beschreiben Sie Ihr Gepäck und den Inhalt so genau wie möglich. Die Airline erstattet sodann das verlorene Gepäck. Der maximale Erstattungsbetrag liegt derzeit bei 1300 € pro Passagier.

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Melden Sie sich einfach bei unserem risikolosen Erstcheck an und wir prüfen sofort, ob Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. Wir sind sehr gut in dem was wir tun, deshalb können Sie auf unsere Arbeit vertrauen. Mit uns können Sie eine Entschädigung von 250 € bis 600 €, abzüglich einer Provision von 25 % (inkl. MwSt.) erhalten.

Um eine Entschädigung von Ihrer Airline zu erhalten, muss ihr Flug grundsätzlich über drei Stunden verspätet sein. Wie hoch die Entschädigung ausfällt, richtet sich nach der Länge der Flugstrecke.

Die Verspätungsdauer wird zum Zeitpunkt des Türenöffnens am Zielort berechnet.

Es gilt:

  • unter 1500 km: 250 €
  • 1500 km bis 3500 km: 400 €
  • über 3500 km: 600 €

Grundsätzlich muss ihr Flug eine Verspätung von über drei Stunden haben, damit Sie einen Anspruch auf Entschädigung haben. Bezüglich der Höhe der Entschädigung wird je nach Länge der Flugstrecke differenziert. Dies ist in der Fluggastrechte-Verordnung festgelegt:

Es gilt:

  • unter 1500 km: 250 €
  • 1500 km bis 3500 km: 400 €
  • über 3500 km: 600 €

Damit Sie als Flugpassagier Anspruch auf Entschädigung haben, ist es wichtig, dass die Airline die Verantwortung für die Umbuchung, Verspätung oder Ähnliches trägt.

In Fällen, in denen außergewöhnliche Umstände vorliegen, ist die Fluggesellschaft jedoch nicht zu einer Entschädigung verpflichtet. Außergewöhnliche Umstände können z.B. sein:

  • Naturkatastrophen
  • Unwetter
  • Terrorwarnungen

Nichtsdestotrotz stehen Ihnen in solchen Fällen Versorgungs- und Betreuungsleistungen zu.

Dies können Mahlzeiten, Getränke, kostenfreie Telefonate und sogar gegebenenfalls Hotelübernachtungen inklusive Transfer enthalten.

Durch die Fluggastrechteverordnung werden dem Passagier Rechte im Falle eines Flugausfalls, einer Flugverspätung oder wenn das Boarding verweigert wird, zugesichert. In dieser Verordnung werden unter anderem Betreuungsleistungen, pauschale Entschädigungen und Ersatzbeförderung geregelt.

Grundsätzlich ist die Verordnung für „Motorluftfahrzeuge mit festen Tragflächen“ anwendbar. Eine weitere Voraussetzung ist das rechtzeitige Erscheinen des Passagiers am Flughafen sowie eine von der Fluggesellschaft bestätigte Buchung. Weiterhin darf der Flug nicht kostenfrei und z.B. durch Mitarbeiterrabatte nicht vergünstigt gewesen sein. Wurde dagegen ein Flug mit Bonusmeilen ganz oder teilweise bezahlt, findet die Verordnung Anwendung.

Wurden alle oben genannten Kriterien erfüllt, kommt es darauf an wo sich der Start- und Zielflughafen befindet und welche Airline den Flug durchführt.

Die Fluggastrechteverordnung findet Anwendung, wenn:

  • der Flug außerhalb der EU startet, jedoch auf einem Flughafen innerhalb der EU landet und die Airline ihren Sitz innerhalb der EU, in der Schweiz, Island oder Norwegen hat.
  • der Flug innerhalb der EU startet. In diesem Fall ist der Sitz der Airline und das Land des Zielflughafens egal.

In allen anderen Fällen, ist die EU-Fluggastrechteverordnung nicht anwendbar. Einzelne Rechte sind außerdem an weitere Voraussetzungen gebunden, wie z.B. dass keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen dürfen.

Weiterhin ist zu beachten, dass nicht immer die Airline, bei der man den Flug gebucht hat, auch die durchführende Fluggesellschaft ist.

Abhängig von Ihren Flugdaten haben Sie  ein Recht auf kostenlose Leistungen Ihrer Fluggesellschaft. Die Airline muss Passagieren, die auf einen verspäteten Flug warten, Getränke und Nahrungsmittel sowie eine kostenfreie Möglichkeit zur Kommunikation (z.B. Telefon, E-Mails) bereitstellen.

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Um eine Entschädigung von Ihrer Airline zu erhalten, muss Ihr Flug grundsätzlich über drei Stunden verspätet sein. Wie hoch die Entschädigung ausfällt, richtet sich nach der Länge der Flugstrecke.

Die Verspätungsdauer wird zum Zeitpunkt des Türenöffnens am Zielort berechnet.

Es gilt:

  • unter 1500 km: 250 €
  • 1500 km bis 3500 km: 400 €
  • über 3500 km: 600 €

Grundsätzlich sollten Sie herausfinden, ob in Ihrem Fall Anspruch auf Ausgleichsleistung besteht. Dieser Schritt erweist sich oft als nicht so einfach wie gedacht, da das juristische Fachwissen in der Regel fehlt und es als Laie schwierig wird auf ähnliche Fälle zu verweisen.

Dennoch haben Sie durch uns die Möglichkeit, Ihre Entschädigung einzufordern. Als Experten für Fluggastrecht sind Sie mit uns auf der sicheren Seite. Melden Sie sich einfach bei unserem risikolosen Erstcheck an und wir teilen Ihnen mit, ob ein Anspruch auf Entschädigung besteht. Wenn der Erstcheck eine Aussicht auf Erfolg hat, können Sie uns umgehend mit der Geltendmachung Ihrer Rechte beauftragen. Unsere Partner-Anwälte wissen genau wie man erfolgreich Fluggastrechte einfordert und stellen sicher, dass Sie die Entschädigung erhalten, die Ihnen zusteht

Machen Sie Ihren Anspruch direkt bei der Fluggesellschaft geltend, müssen Sie erstmal mit Ablehnung rechnen. Auch wenn die EU-Verordnung EG 261/2004 Ihnen grundsätzlich recht gibt, hat es die Airline in den meisten Fällen nicht eilig, den Passagieren Flugkosten zu erstatten.

Bewahren Sie also Unterlagen zu dem verspäteten oder gestörten Flug sowie dem Alternativflug auf. Schreiben Sie sich die tatsächliche Ankunftszeit am Zielflughafen auf. Sammeln Sie Informationen und machen Sie sich Notizen zu der Verspätung oder Störung. Wenn möglich, machen Sie zusätzlich Fotos von der Abflugtafel oder bewahren Sie die Mitteilung der Fluggesellschaft über etwaige Verspätungen, Störungen oder Ausfälle auf. Fragen Sie beim Bodenpersonal nach der Ursache. Insgesamt ist also zu sagen: sammeln Sie vor Ort so viele Informationen wie möglich zu dem Problem. Diese Nachweise werden bei der Geltendmachung Ihres Anspruchs helfen.

 

Ist ein Geschäftsreisender unterwegs und betroffen von einer Flugverspätung, erhält keineswegs der Arbeitgeber die Entschädigung, sondern der Reisende selbst. Es kommt also nicht darauf an, wer das Ticket bezahlt hat. Viel mehr wird derjenige entschädigt, der die Komplikationen erdulden musste. Es ist also nicht relevant, ob Sie Beamter oder Angestellter eines privaten Unternehmens sind.

Voraussetzung einer Entschädigung für die „kleinen Passagiere“ ist, dass die Tickets der Kinder nicht kostenlos waren. Grundsätzlich besteht also ein Anspruch, auch wenn Sie für diese Flugtickets weniger bezahlt haben als für Ihre eigenen. Haben Sie jedoch ein Ticket kostenfrei erhalten, weil Ihr Kleinkind keinen eigenen Platz benötigt, besteht kein Anspruch auf Entschädigung.

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Grundsätzlich können Sie eine Entschädigung für das Warten auf dem Rollfeld erhalten. Achten Sie darauf, wann die Flugzeugtüren geschlossen wurden. Geht es daraufhin eine längere Zeit nicht weiter, können Sie die Zeit messen, die Sie auf der Rollbahn warten. Verspätungen auf Rollfeldern innerhalb Europas können genauso entschädigt werden wie die Verspätungen von europäischen Flügen.

Wird Ihnen aufgrund einer Flugverspätung oder eines Flugausfalls ein Alternativflug angeboten und Sie erhalten ein Upgrade, darf die Airline keine zusätzlichen Kosten in Rechnung stellen. Ist jedoch das Gegenteil der Fall und die Reiseklasse des Alternativflugs ist niedriger, steht Ihnen eine Rückerstattung von 30 % bis 75 % des Preises zu.

Ist eine Übernachtung notwendig, ist die Fluggesellschaft verpflichtet ein Hotel sowie die Fahrten vom und zum Flughafen zur Verfügung zu stellen.

Bei einer Flugverspätung sehen die Vorschriften vor, dass die Entschädigung per Überweisung, Scheck oder in bar bezahlt werden muss. Viele Airlines bieten ihren Passagieren jedoch Flugverspätungsgutscheine an.  Es liegt ganz bei Ihnen, ob Sie diese Gutscheine annehmen wollen oder nicht. Wir empfehlen die Höhe des Anspruchs auf Entschädigung im Vorfeld prüfen zu lassen, da die meisten Betroffenen nicht wissen welche Entschädigung ihnen eigentlich zusteht.

Diese vier Rechte haben Sie als Fluggast bei Gepäckproblemen, Flugverspätung und Flugausfällen/Nichtbeförderung. Hier können Sie auf einen Blick herausfinden, wann Sie welche Ansprüche geltend machen können und sollten:

 Sie haben ein Recht auf…

bei…

Von der Fluggesellschaft muss Ihnen Folgendes angeboten werden:

Entschädigung – Ausgleichsleistung

einer Flugverspätung > 3 Stunden

einem Flugausfall (14 Tage vor Abflug)

einer Flugüberbuchung

einer Anschlussflugverspätung > 3 Stunden

250 € (bei einer Flugstrecke bis 1.500 km)

400 € (bei einer Flugstrecke bis 3.500 km)

600 € (bei einer Flugstrecke von mehr als 3.500 km)

Ersatzbeförderung / Ticketkostenersatz

einer Flugverspätung > 5 Stunden

einem Flugausfall

einer Flugüberbuchung

einer Anschlussflugverspätung > 5 Stunden

Ersatzbeförderung zum vom Reisenden gebuchten Reiseziel.

Bei Abbruch der Reise muss die Fluggesellschaft dem Reisenden die gesamten Ticketkosten ersetzen.

Betreuung am Flughafen

einer Flugverspätung ab 3 Stunden

einem Flugausfall

einer Flugüberbuchung

Anschlussflugverspätung

Kostenlose Versorgung mit Getränken und Essen

Telefon, Internet (ab einer gewissen Wartezeit)

Hotel und Transfer zum Hotel (bei durch Wartezeit bedingter Übernachtung)

Kostenfreie Benutzung von Toiletten

Ersatz (verspätetes, verlorenes oder beschädigtes Gepäck)

verspätetem Gepäck

verlorenem Gepäck

beschädigtem Gepäck

Ersatzbeschaffung (notwendige Gegenstände wie Toilettenartikel oder Kleidung bei einer Entschädigungszahlung von 1.333,35 €* – Stand März 2018)

Ersatzbeschaffung für die verlorenen Gepäckstücke und Gegenstände bis zu einem Betrag von 1.333,35 €* (binnen 21 Tagen nach Ankunft)

Ersatzbeschaffung für den entstandenen Schaden bis zu einem Betrag von 1.333,35 €* (binnen 7 Tagen). Handgepäck nur bedingt.**

* Stand März 2018 (sofern mit der Fluggesellschaft kein höherer Betrag vereinbart wurde).

** bei einem Verschulden der Fluggesellschaft

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