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Fünf spannende Rechtsfragen zum Thema Karneval, die ihr kennen solltet

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Fünf spannende Rechtsfragen zum Thema Karneval, die ihr kennen solltet

Die bunten Tage des Karnevals sind bereits angebrochen! Spaß, Lebensfreude und ausgelassenes Feiern gehören zur Tradition. Obwohl zur närrischen Zeit oft eine höhere Toleranz herrscht, gibt es Regeln, die es zu beachten gilt. Wir klären hier, was erlaubt ist und was nicht.

Bin ich auf der betrieblichen Karnevalsfeier unfallversichert?

In vielen Büros – besonders in den Karnevalshochburgen – gehört die Karnevalsfeier einfach dazu. Aber wie verhält es sich, wenn ein Mitarbeiter/in sich während der Feier verletzt?
Da der Arbeitgeber der Veranstalter der Feier ist und alle Mitarbeiter/innen daran teilnehmen dürfen, ist ein Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gegeben. Dieser gilt nicht nur während der Feier, sondern auch auf dem Hin- und Heimweg.

Darf ich an Karneval betrunken Fahrrad fahren?

Bei Alkohol im Straßenverkehr hört auch an Karneval der Spaß auf. Wird man mit 1,6 Promille oder mehr auf dem Fahrrad erwischt, ist diese Fahrt eine Straftat. Darüber hinaus können auch Radfahrer den Führerschein verlieren. Die Fahrerlaubsnisbehörde kann bei einer hohen Alkoholisierung eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) anordnen. Wird diese verweigert oder man fällt durch den Test, droht der Verlust des Führerscheins.
Aufgepasst auch bei Restalkohol. Wer die Nacht mit Alkohol durchfeiert, ist am nächsten Morgen oft noch nicht fahrtüchtig. Die Geschwindigkeit des Alkoholabbaus beträgt nämlich nur ca. 0,1 Promille pro Stunde.

Darf mein Chef verlangen, dass ich mich an Karneval verkleide?

Für alle Karnevalsmuffel kommt hier die gute Nachricht: Der Chef kann von seinen Mitarbeiter/innen nicht zwingend verlangen sich zu verkleiden. Anders sieht es jedoch in speziellen Bereichen aus wie z.B. ein Kellner in der Karnevalskneipe.

Kostümiert ans Steuer?

Grundsätzlich ist es erlaubt mit Kostüm Auto zu fahren. Jedoch muss sichergestellt sein, dass Gehör, Sicht und Bewegungsfreiheiten nicht eingeschränkt sind. Beispielsweise ist es nicht erlaubt mit übergroßen Schuhen zu fahren oder das Gesicht während der Fahrt zu verhüllen.
Wer also schon bei der Fahrt zur Karnevalparty nicht auf sein aufwendiges Kostüm verzichten möchte, nutzt am besten die öffentlichen Verkehrsmittel.

Wer haftet wenn ich beim Karnevalszug durch Wurfmaterial verletzt werde?

Während der Rosenmontagsumzüge fliegen allerlei Süßigkeiten durch die Luft. Doch,
wenig Hoffnung auf Schmerzensgeld gibt es bei Verletzungen durch Kamellen während des Karnevalsumzugs. So entschied das Amtsgericht Köln, dass das Werfen von Kamellen der Tradition geschuldet und dadurch durchaus erwünscht sei. Zudem sollte sich jeder Zuschauer, darüber bewusst sein, dass kleinere Verletzungen durch fliegende Gegenstände möglich sind (AZ: 123 C 254/10).

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