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Noch Fröhlichkeit oder schon Lärmbelästigung?

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Noch Fröhlichkeit oder schon Lärmbelästigung?

Gemütliche Frühlingsabende auf Balkonien. Für viele der ultimative Plan für ein entspanntes Wochenende. Manche genießen dabei die Stille, andere bevorzugen ein geselliges – und damit oft lautes – Miteinander. Wie weit könnt ihr gehen? Und was sind eure Rechte, wenn es bei den Nachbarn mal zu laut wird?

Auf Platz eins der Gründe, warum es zum Nachbarschaftsstreit kommt, findet sich Lärmbelästigung.
Grundsätzlich hat jeder ein Recht darauf, nicht dauerhaft mit Lärm oder lauten Geräuschen belästigt zu werden. Fühlt ihr euch gestört, so ist es ratsam, den Störenden zuerst einmal sachlich darauf anzusprechen. Stößt eure Bitte nicht auf Verständnis und die Störung dauert an, solltet ihr euch professionelle Hilfe holen.

Ab wann spricht man von Lärmbelästigung?

Von Lärmbelästigung ist laut § 117 Abs. 2 Ordnungswidrigkeitsgesetz (OWiG) die Rede, „wenn jemand ohne berechtigten Anlass oder in einem unzulässigen oder nach den Umständen vermeidbaren Ausmaß Lärm erregt, der geeignet ist, die Allgemeinheit oder die Nachbarschaft erheblich zu belästigen oder die Gesundheit eines anderen zu schädigen“.
Habt ihr ein hellhöriges Wohnumfeld, müsst ihr entsprechend mehr Rücksicht nehmen.

Allgemein gilt, dass tagsüber maximal 40 Dezibel und nachts maximal 30 Dezibel erlaubt sind. Maßstab ist dabei der Lärmpegel in der Wohnung, in der er als störend empfunden wird. Jedoch wird dabei nochmal differenziert: durchgängiges Hundegebell braucht ihr nicht zu akzeptieren, laut spielende Kinder zu üblichen Zeiten und Geschrei von Säuglingen hingegen schon.

Ruhezeiten in der Wohnung

Grundsätzlich sind Ruhezeiten meist kommunal geregelt. Dennoch entscheidet vor allem in großen Mietshäusern die Hausordnung, an die sich alle halten müssen.
Allgemein beginnt die Nachtruhe um 22 Uhr und endet um 6 Uhr morgens. Die Regelungen zur Sonntagsruhe gelten den ganzen Tag. Verboten sind sonntags Tätigkeiten, die störend wirken, wie beispielsweise staubsaugen oder rasenmähen. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Tätigkeit gewerblich oder privat ausgeübt wird. Genauere Informationen zu den nicht erlaubten Tätigkeiten findet ihr auf der Seite eurer Stadtverwaltung.

Streit mit den Nachbarn?

Habt ihr Nachbarn, die sich im Laufe der Zeit zu einer echten Belastung entwickelt haben?
In diesem Fall spielt es eine wichtige Rolle, ob der Nachbar Eigentümer oder Mieter ist. Bei Mietern ist euer erster Ansprechpartner der Vermieter, welcher die Sache in die Hand nehmen sollte. Bahnt sich ein Streit zwischen Eigentümern an, empfehlen wir eine sachliche Aussprache. Oft ist sich der Verursacher gar nicht über das Ausmass des Lärms bewusst. Im besten Fall findet man eine faire Einigung und spricht Zeiten ab, in denen man etwas lauter sein darf.
Ist der Streit bereits in vollem Gange, könnt ihr versuchen, einen Mediator einzuschalten, der zwischen dem Nachbarn und euch vermittelt.

Rechtstipp:
Kann keine Einigung gefunden werden, stehen euch Rechtsmittel zur Verfügung. Meldet euch einfach für einen kostenlosen Erstcheck bei uns an. Wir beraten euch individuell zu euren rechtlichen Möglichkeiten.

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