CheckdeinRecht - Kostenloser Erstcheck

Wir lösen Ihr Rechtsproblem

Ihre Rechtsberatung von den besten Anwälten

Reiserecht

Reiserecht

Wir überprüfen für Sie, Ihre Reisepreisminderungsansprüche.

Reiserecht vor der Reise

mit CheckdeinRecht

Reiserecht während der Reise

mit CheckdeinRecht

Reiserecht nach der Reise

mit CheckdeinRecht

CheckdeinRecht – die zuverlässige Unterstützung im Reiserecht

Jeder freut sich auf seinen wohlverdienten Urlaub. Leider geht bei manchen Pauschalreisen auch mal was schief. Wir von CheckDeinRecht kooperieren mit Rechtsanwälten, die Experten auf dem Gebiet des Reiserechts sind. Wir überprüfen für Sie, welche Reisepreisminderungsansprüche Sie haben und setzen diese auch für Sie durch – zur Not vor Gericht!

Alles was man im Reiserecht wissen muss:

  • Reisebuchung: Sie sollten bei Buchung der Reise sehr genau beschreiben, wie Sie sich die Reise vorstellen – im Idealfall sollten Sie sich Ihre Reisewünsche bzw. deren Erfüllung schriftlich zusichern lassen. Dies ist für einen späteren Streitfall sehr wichtig.
  • Reisepreis: Eine Erhöhung des Reisepreises ist nach dem Reiserecht nicht zulässig, wenn sie nicht mindestens 20 Tage vor dem vertraglich vereinbarten Abreisetermin verlangt wird. Außerdem sollten die AGB daraufhin überprüft werden, ob es dazu eine Klausel gibt.

Der Reiseveranstalter ist dazu verpflichtet, den mit Ihnen abgeschlossenen Vertrag auch zu erfüllen. Wenn Sie im Urlaub vor Ort Reisemängel feststellen, halten Sie sich unbedingt an folgendes Vorgehen:

  • In den Reiseunterlagen muss ein Ansprechpartner vermerkt sein. An diese Reiseleitung müssen Sie sich telefonisch oder schriftlich wenden. Es ist nicht ausreichend, seine Beschwerde an der Rezeption vorzubringen! Auch ist es nur im Ausnahmefall zulässig (z.B., wenn die Reiseleitung auch bei mehrfachen Kontaktversuchen nicht erreichbar ist), die Beschwerde  direkt an den Leistungsträger/ Reiseveranstalter zu adressieren – z.B. über eine Hotline.
  • Die Mängel müssen so zeitnah wie möglich gemeldet werden und auch hinreichend dokumentiert sein. Ein paar Fotos mit dem Handy reichen dafür normalerweise aus. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, sollten die Mängel so genau wie möglich schriftlich beschrieben werden.
  • Wenn Sie Zeugen haben, die Ihre Angaben bestätigen können, sollten Sie diese ebenfalls benennen.
  • Sie müssen der Reiseleitung außerdem eine angemessene Frist für die Mängelbeseitigung einräumen. Dem Veranstalter muss die Möglichkeit zur Nachbesserung gegeben werden. Worin diese Abhilfe besteht, sollte im Beschwerdeprotokoll genau beschrieben sein.

Holen Sie sich das Geld für Ihre nächste Traumreise zurück!

Hat der Urlaub Ihren Wünschen nicht entsprochen und Sie möchten eine Minderung erwirken, sind folgende Fristen zu beachten:
Für Reisen, die bis zum 30.06.2018 gebucht wurden, müssen Forderungen über eine Reisepreisminderung beim Veranstalter innerhalb von einem Monat nach der vertraglich vereinbarten Rückkehr angezeigt werden. Für ab dem 01.07.2018 gebuchte Reisen verjähren Ansprüche zwei Jahre nach vertraglichem Reiseende. Ein Mangel muss aber weiterhin unverzüglich angemeldet werden.

Zu den häufigsten Mängeln, welche von den Kooperationsanwälten von CheckdeinRecht im Reiserecht aufgenommen und beurteilt werden, gehören:

Das Gepäck trifft verspätet oder gar nicht ein.
Eine Mängelbeseitigung ist gar nicht eingetreten oder in einem nicht zufriedenstellenden Umfang.
Es kommt zu Mängeln im Transport, bei der Unterbringung oder der Verpflegung. Dabei geht es auch oft um fehlende oder mangelhafte Ausstattungsmerkmale oder Leistungen, z.B. mangelhafte Reinigung, fehlender Pool, geschlossene Restaurants oder fehlende Kinderbetreuung.

Wie hoch der Schadensersatz nun ausfällt, ist pauschal nicht zu sagen. Als grober Anhaltspunkt können die Frankfurter Tabelle oder die Kemptener Reisemängeltabelle dienen. Aber mit der Unterstützung von CheckdeinRecht stehen Sie nicht alleine da!

Reiserecht - Geltungsbereich

Um gegenüber Ihrem Reiseveranstalter eine Entschädigungsleistung, zum Beispiel eine Reisepreisminderung, erfolgreich geltend zu machen, muss es sich bei der zu bemängelnden Reise im Idealfall um eine Pauschalreise handeln.

Haben Sie eine Pauschalreise gebucht, so ist Ihr Reiseveranstalter sowohl Ihr Vertragspartner als auch Ihr Anspruchsgegner.
Gegen diesen sind sämtliche Minderungs- und Schadensersatzansprüche zu richten.

Gerne übernehmen wir diese bürokratische Hürde für Sie und verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht (und Ihrer Entschädigung). Unser Service beinhaltet die vollständige Abwicklung Ihrer Entschädigungsansprüche sowie das zugehörige Forderungsmanagement.

Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisebüro oder eine Onlineplattform oftmals als Vermittler zwischen Ihnen und dem Reiseveranstalter agiert und Rechtsansprüche aus Reisemängeln daher nur an den Reiseveranstalter gerichtet werden können.
Ihr Reisebüro kann demnach lediglich für Verfehlungen, die sich aus dem Vermittlungsvertrag ergeben, in Anspruch genommen werden.

Sofern das Reisebüro jedoch selbst als Veranstalter von Reisen auftritt und gebündelte Leistungen gemäß der Definition einer Pauschalreise anbietet oder es den Namen des Reiseveranstalters nicht preisgibt, kann das Reisebüro ebenfalls für Reisemängel belangt werden.

Wir überprüfen Ihren Fall individuell und helfen Ihnen, Ihr Recht geltend zu machen.

Haben Sie die unterschiedlichen Leistungen Ihrer Reise im Rahmen einer Individualreise selbstständig mit unterschiedlichen Vertragspartnern organisiert, so müssen etwaige Ansprüche gegenüber dem jeweiligen Vertragspartner geltend gemacht werden.

Sofern die Buchung direkt beim Vertragspartner im Reiseland erfolgt ist, wird die Geltendmachung von Ansprüchen erschwert, da das Recht des jeweiligen Reiselandes anzuwenden ist.
Haben Sie beispielsweise eine Ferienwohnung auf Mallorca bei einem Anbieter vor Ort gebucht, so findet das spanische Recht Anwendung.

Bei einer Pauschalreise handelt es sich um die Bündelung mindestens zweier, in ihrer Funktion zusammengehöriger, Hauptleistungen, die Ihnen seitens Ihres Reiseveranstalters im Rahmen eines Gesamtpakets zu einem Pauschalpreis angeboten werden.

Bei der Leistungskombination kann es sich um ein Arrangement aus Hin- und Rückflug, Transfer, Unterkunft in einem Hotel / Verpflegung und / oder anderen Leistungen handeln. Die Kosten der einzelnen Positionen lassen sich aufgrund des angebotenen Pauschalpreises nicht ermitteln.

Sofern Sie demnach bei einem Reiseveranstalter eine Hotelunterbringung in Ihrem gewünschten Reiseland gebucht haben – An- und Abreise mit dem Flugzeug, sowie die Verpflegung im Hotel im Gesamtpreis inbegriffen – so handelt es sich um eine Pauschalreise.

Werden die unterschiedlichen Leistungen einer Reise vom Reisenden selbstständig bei unterschiedlichen Dienstleistern, zum Beispiel bei Verkehrsunternehmen und im Hotelgewerbe, organisiert und gesonderte Verträge geschlossen, so handelt es sich um eine Individualreise.
Sollten die einzelnen Buchungen über ein Reisebüro erfolgen, so spricht man ebenfalls von einer Individualreise, da die Leistungen nicht in einem Paket zu einem Gesamtpreis angeboten wurden.

Eine Pauschalreise ist mangelbehaftet, sofern die vom Reiseveranstalter im Reisevertrag zugesicherten Leistungen nicht gemäß den Vereinbarungen erbracht werden.
Dies beinhaltet nicht erbrachte oder nur unvollständig erbrachte Leistungen, sowie Leistungen, die – anders als vertraglich festgehalten – in einem anderen Rahmen geleistet werden.

Ein Mangel liegt demnach vor, wenn die Abweichungen zum Reisevertrag zu einem allgemeinen Wertverlust der Reise führen oder der Charakter beziehungsweise die Zielsetzung der Reise stark beeinträchtigt wird.
So kann beispielsweise das Fehlen von zugesichertem sportlichem Equipment bei einem Aktivurlaub den Charakter der Reise immens beeinträchtigen und Minderungsansprüche auslösen.

Ob Ihnen aufgrund eines Reisemangels eine Entschädigung in Form einer Reisepreisminderung oder einer Schadensersatzleistung zusteht, ist abhängig vom jeweiligen Einzelfall und individuell zu prüfen.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle subjektiv empfundenen Mängel auch aus rechtlicher Sicht einen Reisemangel darstellen, sondern unter Umständen auch als Unannehmlichkeit eingestuft werden können.

Gerne prüfen wir Ihre Reisemängel individuell und übernehmen bei Aussicht auf Erfolg die Abwicklung Ihrer Reisepreisminderungsansprüche.

Einige Negativerlebnisse im Urlaub werden vom Urlauber subjektiv als Reisemangel empfunden, werden in der Rechtsprechung jedoch lediglich als Unannehmlichkeit eingestuft und lösen daher nicht zwangsläufig einen Anspruch auf Entschädigung aus. Eine Unterscheidung ist nicht immer einfach.

Werden die im Reisevertrag zugesicherten Leistungen nicht oder nur unvollständig erbracht oder weichen von den getroffenen Vereinbarungen derart ab, sodass dem Reisenden ein erheblicher Nachteil entsteht, so handelt es sich um einen Reisemangel.
Zur Beurteilung der Unzulänglichkeiten werden die Reisebeschreibung gemäß dem Katalog beziehungsweise des Prospektes und der Internetseite des Anbieters zu Grunde gelegt, ebenso die Reisebestätigung und verbindlich vereinbarte Zusatzleistungen.
Der Zweck beziehungsweise der Charakter eine Reise spielen ebenso eine Rolle bei der rechtlichen Einstufung von Mängeln wie die Einordnung der Reisemängel im Zusammenhang mit dem Reiseland.
Darüber hinaus unterliegt der Reiseveranstalter einer umfassenden Informationspflicht gegenüber dem Reisenden, die – sofern nicht vollbracht – ebenfalls Entschädigungsansprüche auslösen kann.

Als Unannehmlichkeit werden dagegen Vorkommnisse beziehungsweise Zustände eingestuft, die unter anderem als landesübliche Gegebenheit oder allgemeines Lebensrisiko einzustufen sind.
Sollten Sie beispielsweise in einem tropischen Land Insekten in Ihrem Hotelzimmer haben, so wird dies aller Voraussicht nach als landesübliche Gegebenheit eingestuft, das längere Warten auf die Zimmerzuweisung im Hotel bei Anreise als reine Unannehmlichkeit, die nicht zwangsläufig einen Entschädigungsanspruch auslöst.

Gerne prüfen wir Ihre Unterlagen und die Auflistung Ihrer empfundenen Reisemängel individuell auf mögliche Entschädigungsansprüche und fordern diese anschließend – für sie vollkommen unbürokratisch – bei Ihrem Reiseveranstalter ein.

Unannehmlichkeit

o   Unannehmlichkeiten, die dem Massentourismus geschuldet sind

o   Wartezeiten bis 20 Minuten

o   Wenig Sitzfreiheit bei einem Charterflug

o   Abnutzungserscheinungen der Hotelanlage

o   Zimmereinrichtung mit Gebrauchspuren

o   Check-Out zur Mittagszeit bei abendlichem Rückflug

·         Kurzfristige Beeinträchtigungen

o   Ausfall der Klimaanlage für eine Nacht

o   Spielende Kinder im Hotel

o   Dieselgeruch während einer Kreuzfahrt

Reiserecht - Vorort

Wollen Sie gemäß dem deutschen Reiserecht erfolgreich eine Entschädigung für Reisemängel erwirken, so ist es unabdingbar die Mängel unmittelbar vor Ort anzuzeigen und einen schriftlichen Nachweis darüber vorlegen zu können.

Wichtig ist daher, dass Sie die Reisemängel Ihrem Reiseveranstalter beziehungsweise der Reiseleitung vor Ort eindeutig mitteilen und eine Beseitigung jener Mängel einfordern. Bestenfalls setzen Sie Ihrem Reiseveranstalter sogar eine angemessene Frist zur Beseitigung der angezeigten Mängel.
Lassen Sie sich Ihre Mängelanzeige unbedingt schriftlich bestätigen (Beschwerdeprotokoll). Sollten seitens der Reiseleitung Maßnahmen zur Abhilfe angeboten werden, so sind diese ebenfalls mit in das Beschwerdeprotokoll aufzunehmen.

Vor der Meldung eines Mangels bei der Reiseleitung löst dieser in der Regel keine Rechte beim Reisenden aus, es sei denn eine rechtzeitige Anzeige war unmöglich. Dies würde beispielsweise zutreffen, wenn sich ein Reisender aufgrund eines vorliegenden Mangels verletzt.

Die Mängel sollten der Reiseleitung vor Ort unmittelbar angezeigt werden. Lassen Sie daher keine unnötige Zeit vergehen oder warten Sie nicht auf die veranschlagte Sprechstunde der Reiseleitung.
Es gilt: Je früher Sie eine Beschwerde melden, desto besser sind die Erfolgsaussichten auf eine mögliche Rückerstattung oder Entschädigung. Sollte der Mangel beispielsweise seit Beginn der Reise vorliegen, Sie melden diesen jedoch erst kurz vor Abschluss Ihrer Reise, kann Ihnen das Recht auf eine Entschädigung aufgrund der Dauer der klaglosen Duldung des Mangels versagt werden.
Eine mündliche Beschwerde bei der Reiseleitung ist rechtlich gesehen leider nicht ausreichend, ebenso wenig eine Beschwerde an der Rezeption des Hotels oder beim Hotelpersonal.

Grundsätzlich sollten Sie in der Lage sein Ihre Beschwerde durch aussagekräftige Beweise belegen zu können. Wir raten Ihnen daher Mängel zu dokumentieren oder sich diese schriftlich bestätigen zu lassen. Dies kann beispielsweise in Form aussagekräftiger Fotos, Video- oder Tonaufnahmen erfolgen. Es ist ebenfalls von Vorteil, wenn Sie andere Reisende als Zeugen mitsamt deren  Kontaktdaten benennen können.

Auch wenn dies in der Regel nicht vorkommen sollte, ist es nicht unüblich, dass Ihr Reiseleiter oder der Reiseveranstalter vor Ort nicht persönlich anzutreffen oder telefonisch zu erreichen ist und daher eine Mängelanzeige selbst oder eine schriftliche Bestätigung unmöglich erscheint.

Sollte dies der Fall sein, empfehlen wir Ihnen dem Reisveranstalter bereits unmittelbar aus dem Urlaubsgebiet Ihre vollständige Mängelliste schriftlich – beispielsweise per E-Mail – zu übermitteln und eine angemessene Frist zur Beseitigung der Mängel zu setzen.
Bitte beachten Sie, dass Sie in diesem Schreiben unbedingt den Grund für Ihr – von der Regel abweichendem – Vorgehen erläutern und dies mit aussagekräftigen Beweisen belegen können.
Erreichen Sie zum Beispiel Ihren Reiseleiter telefonisch nicht oder möchte dieser nicht in das Hotel kommen, so wäre es sinnvoll dem Schreiben einen Screenshot Ihres Handydisplays mit einer Übersicht über die getätigten Telefonate beziehungsweise Anrufversuche vorzulegen.
Sofern Sie den Namen des Reiseleiters nennen können ist dies ebenfalls von Vorteil.
Zudem sollten Sie sich selbst immer eine Kopie der E-Mail zusenden beziehungsweise den Sendebericht des Faxes – zwecks späterer Beweisführung – aufheben.

Grundsätzlich ist es Ihnen gestattet auf Kosten des Reiseveranstalters selbst Abhilfe zu schaffen, sofern dieser seiner Verpflichtung zur Beseitigung der Mängel nicht nachkommt.
Wichtig ist, dass Sie Ihrem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist gesetzt haben, die sich an der Dauer der Reise, dem Charakter des Mangels und des jeweiligen Einzelfalls orientieren sollte.

Nur in Ausnahmefällen, die von Ihnen mit Beweisen zu belegen sind, wäre eine Fristsetzung nicht notwendig, beispielsweise, wenn Abhilfe durch den Reiseveranstalter abgelehnt wurde oder der Reiseveranstalter sich nicht oder nur unverbindlich zu Ihrem Abhilfeverlangen äußert.

Ihr Selbstabhilferecht zu nutzen, sollten sie in jedem Fall gründlich überdenken, da dies in der Praxis ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko für Sie birgt. Sollten Sie bei etwaigen Reisemängeln selbst Abhilfe schaffen, so geschieht dies zunächst auf eigene Kosten, eine unter Umständen nicht unwesentliche finanzielle Belastung. Je nach individuellem Einzelfall kann es vorkommen, dass sich die Rechtsprechung der Argumentation des Reiseveranstalters zur Ablehnung Ihrer Erstattungsansprüche anschließt und Sie schlussendlich auf den verauslagten Kosten sitzen bleiben.

Wir möchten Ihnen daher in den meisten Fällen dazu raten eine Reisepreisminderung nachträglich geltend zu machen und Selbsthilfe nur in ausgesprochenen Notfällen zu leisten, beispielsweise, wenn Sie aufgrund unglücklicher Umstände ohne gültigen Rückflug oder entsprechend angebotene Alternative im Reiseland gestrandet sind.

Reiserecht - Nach der Reise

Innerhalb der ersten zwei Jahre nach Rückkehr aus dem Urlaub müssen Entschädigungsansprüche aufgrund von Reisemängeln geltend gemacht werden.

Um einen Entschädigungsanspruch erfolgreich gelten machen zu können, müssen gewisse formale Grundvoraussetzungen erfüllt sein, sodass Reiseveranstalter Kundenreklamationen nicht zurecht aufgrund von Formfehlern, verstrichener Fristen oder zu hoher Forderungen abweisen können.

Gerne übernehmen wir diese bürokratische Hürde für Sie, machen Ihre Ansprüche für Sie geltend und kümmern uns zusammen mit unseren Kooperationsanwälten um die außergerichtliche Geltendmachung Ihrer Ansprüche.
Unter gewissen Umständen ist eine gerichtliche Geltendmachung Ihrer Ansprüche sinnvoll, gerne beraten wir Sie diesbezüglich.

Bei einer reiserechtlichen Entschädigung unterscheidet man zunächst zwischen einer Reisepreisminderung aufgrund eines Reisemangels und einer weitergehenden Schadensersatzleistung.

Bei einer Reisepreisminderung handelt es sich um einen prozentualen Anteil um den der Reisepreis – je nach Mangel für den Gesamturlaub oder anteilig für einzelne Tage – gemindert wird.
Die Höhe dieser Prozentsätze ist in der aktuellen Gesetzgebung nicht verbindlich benannt, ebenso wenig eine klare Definition einzelner Reisemängel, sodass diese anhand des individuellen Einzelfalls definiert werden.
Die Höhe einer möglichen Minderung des Reisepreises hängt daher vom Einzelfall ab und lässt sich erst nach einer individuellen Prüfung beziffern.

Gerne unterstützen wir Sie daher bei der komplizierten Einschätzung Ihrer Ansprüche und prüfen Ihren Fall persönlich und individuell. Anschließend informieren wir Sie über die mögliche Höhe Ihrer Ansprüche gegenüber dem Reiseveranstalter und machen diese für Sie geltend mit dem Ziel eine optimale Reisepreisminderung zu erwirken – für Sie vollkommen risikofrei und unbürokratisch.

War Ihre Reise durch erhebliche Mängel stark beeinträchtigt, so ergibt sich unter Umständen neben einer Reisepreisminderung zusätzlich ein Schadensersatzanspruch.
Dieser Anspruch kann beispielsweise wirksam werden, sollten Sie sich an einer defekten Hotel- oder Sportstätteneinrichtung derart verletzen, dass Ihnen Behandlungskosten entstehen. Ebenso können Sie die Erstattung von Kosten fordern, die Ihnen ohne den Mangel nicht entstanden wären, beispielsweise Taxikosten oder zusätzliche Telefonkosten.
Sollte eine Reise aufgrund eines oder mehrerer Reisemängel um mehr als 50% im Wert gemindert werden, so kann in Einzelfällen durchaus Schadensersatz für entgangene Urlaubsfreuden geltend gemacht werden. Sollten Sie beispielsweise einen Tauchurlaub gebucht haben, die im Reisevertrag benannte Tauchschule hat jedoch geschlossen oder kann Ihnen keine Ausrüstung zur Verfügung stellen, so kann man von einer erheblichen Beeinträchtigung beziehungsweise Vereitelung der Reise sprechen.

Auch in diesen Fällen überprüfen wir Ihren Fall gerne persönlich und zeigen etwaige Ansprüche gegenüber Ihrem Reiseveranstalter an. Unser Ziel ist es stets Sie zu unterstützen und für Sie die bestmögliche Entschädigung zu erwirken.

Sofern der Reiseveranstalter eine Reisepreisminderung anerkennt oder er gemäß einem Gerichtsurteil zur Leistung einer Erstattung verpflichtet ist, haben Sie ein Anrecht auf Aufzahlung des Minderungsbetrags.

Üblicherweise erhalten Sie den Betrag seitens des Reiseveranstalters in Form eines Verrechnungschecks.
Sollten Sie die Erstattung lediglich in Form eines Reisegutscheins erhalten, sind Sie nicht verpflichtet, diesen als Entschädigungsleistung anzuerkennen.

Bitte beachten Sie, dass Sie – sofern Sie einen Verrechnungscheck widerspruchslos einlösen – dem Vergleichsangebot des Reisveranstalters indirekt zustimmen und kein Anrecht mehr haben weitergehende Ansprüche geltend zu machen.
Sollten Sie mit dem Vorschlag zur außergerichtlichen Einigung des Reiseveranstalters in Form des angebotenen Verrechnungschecks nicht einverstanden sein, so nehmen Sie diesen nicht an beziehungsweise lösen Sie diesen nicht ein. So behalten Sie sich vor weitere Ansprüche geltend zu machen.

Sollte sich der Reiseveranstalter bei einer geforderten Reisepreisminderung trotz angegebener Zahlungsfrist und übermittelter Mahnung gegenüber einer Auszahlung verwehren, so ist es durchaus zweckmäßig einen Mahnbescheid gegen den Reiseveranstalter zu erlassen.
Gerade bei Geldforderungen in geringer Höhe ist es weniger sinnvoll einen Rechtsanwalt einzuschalten und den teuren Klageweg zu bestreiten, sondern stattdessen den Weg mit Hilfe des Mahnbescheides zu bestreiten.

Unsere Zusammenarbeit mit kooperierenden Rechtsanwälten und einem Inkasso-Unternehmen ermöglicht es Ihnen, sich eine vollumfängliche Unterstützung ohne finanzielles Risiko zu sichern – beginnend mit der kostenlosen Prüfung Ihrer Entschädigungsansprüche über deren außergerichtliche Geltendmachung beim jeweiligen Leistungsträger bis hin zum entsprechenden Forderungsmanagement.

Über das Online-Portal CheckDeinRecht bietet Ihnen die advokatiX GmbH zusammen mit Ihren Kooperationspartnern schnell und unkompliziert Unterstützung bei der Einschätzung sowie Durchsetzung Ihrer rechtlichen Anliegen.
Unser Netzwerk aus kooperierenden (Fach-)Anwälten und einem Inkassounternehmen bietet Ihnen fundierte Expertise auf dem Weg Ihr Recht zu erlangen.

Haben Sie einen reise- oder fluggastrechtlichen Fall, so wird dieser im Rahmen eines kostenlosen Erst-Checks durch einen unserer kooperierenden Anwälte auf Erfolgsaussichten geprüft – für Sie ist dies vollkommen unverbindlich und mit keinem finanziellen Risiko verbunden.
Sofern der Anwalt einen rechtlich begründeten Erstattungsanspruch feststellt, übernimmt unser Team von CheckDeinRecht für Sie sämtliche bürokratische Hürden und setzt Ihre Ansprüche außergerichtlich gegen Reiseveranstalter, Fluggesellschaften oder sonstige Leistungsträger durch.
Gemäß unserer Erfahrungen kann unser Team bei einem Großteil der eingereichten reise- und fluggastrechtlichen Fälle Ansprüche geltend machen und Ihnen eine Erstattung erstreiten.

Bei einer erfolgreich erwirkten Reisepreisminderung oder Fluggastentschädigung – und nur in diesen erfolgreichen Fällen – erkennen Sie unsere Leistung durch eine provisionsbasierte Vergütung an.
Sollten wir in Ihrem reise- oder fluggastrechtlichen Fall leider keine Erstattung erwirken können, entstehen Ihnen somit keinerlei Kosten. Im Gegensatz zu einer klassischen Rechtsberatung in einer Kanzlei Ihrer Wahl unterliegen Sie daher keinem finanziellen Risiko.

Neben der Bearbeitung von reise- und fluggastrechtlichen Fällen regulieren wir ebenfalls Ihre rechtlichen Anliegen in den folgenden Rechtsgebieten: Arbeitsrecht, Mietrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht und Erbrecht. Gerne stehen wir Ihnen zur Seite und beraten Sie sicher und solide.

Erstattungsrechner

Die Anspruchshöhe richtet sich nach der Frankfurter Tabelle. Ermitteln Sie mit unserem Formular die üblichen Minderungen für die häufigsten Reisemängel und gewinnen Sie einen unverbindlichen Einblick in Ihre Reisepreisminderung.

Reisepreis in EURO

Dauer der Reise in Tagen

Art des Mangels

Dauer der Beeinträchtigung in Tagen



Höhe der Reisepreisminderung nach üblicher Rechtsprechung

Reisepreisminderung EURO

Finden Sie Ihren Rechtsexperten:

Wir verwenden Cookies, um unsere Dienste und Online-Werbung für Sie zu personalisieren. Durch die Nutzung unserer Website willigen Sie in die Verwendung dieser Cookies entsprechend unserer Datenschutzinformation ein. Infos